Im Mittelpunkt steht Ihr Kind

Betreuung

 

Ich betreue die Kinder durchgängig in der Zeit von 07.00 Uhr bis 16.30 Uhr (freitags bis 16.00 Uhr). Gleichzeitig möchte ich noch anmerken, dass ich  den Eltern empfehle, ihre Kinder regelmäßig zu bringen. In der Vergangenheit hat sich immer wieder gezeigt, dass Kinder nur dann Symptome von Ablösungsschwierigkeiten zeigen, wenn sie zu selten in der Gruppe sind und sich deshalb nicht wirklich heimisch fühlen. Außerdem ist es inzwischen ein anerkanntes Ergebnis der Forschung, dass fremdbetreute Kinder eine bessere motorische und soziale Entwicklung erfahren, als vergleichbare Kinder, die zu Hause bleiben.

 

 

Grundsätzliche pädagogische Gedanken

 

  • Soziales Zusammenleben

 

Auch Kleinkinder im Alter von 0 bis 3 Jahren haben das Bedürfnis nach sozialem 

Kontakt außerhalb des Elternhauses. Sie benötigen Umgang mit Gleichaltrigen und größeren Kindern ebenso wie einen engen, kontinuierlichen Kontakt zu der Betreuungsperson, um ihre Umwelt positiv zu erfahren. Vor allem die jüngeren Kinder spielen auch gerne einmal für sich alleine in einer geschützten Ecke des Spielzimmers und es ist darauf zu achten, dass dieses Spiel einen störungsfreien Verlauf nehmen kann. Außerdem beobachten sie mit Vergnügen die Älteren und ahmen sie nach. So finden Lernprozesse in enormen Umfang statt und oftmals wundern sich die Eltern, wie schnell ihr Kind es gelernt hat, alleine zu essen, nicht mehr aus der Flasche zu trinken, zu bauen etc.; auch die Sprachentwicklung wird hierdurch positiv beeinflusst.

 

  • Regeln und Konflikte

 

Wenn nötig, werden Regeln in möglichst geringem Maße aufgestellt, bei deren Einhaltung ich als Betreuungsperson an die Einsicht der Kinder appelliere bzw. ihnen die Konsequenzen ihres Verhaltens bewusst zu machen versuche: „ Wenn Du den Oskar haust, wird er bestimmt weinen müssen und traurig sein, weil Du ihm wehgetan hast.“ Strafen lehne ich ab, stattdessen möchte ich die Kinder für Recht und Unrecht sensibilisieren, wobei es das Ziel ist, die Kinder nach und nach in die Lage zu versetzen, ihre Konflikte selbst zu lösen. 

 

  • Bewegung

 

Die Kinder erhalten viel Lob und Anerkennung, erproben ihre Geschicklichkeit beim Turnen, Singen, Tanzen und Bauen. Die älteren Kinder, und auch ich werden nachgeahmt und die Kinder freuen sich, wenn sie zum ersten Male allein gerutscht sind oder wenn sie ein schönes Bild gemalt haben. Ich lege viel Wert auf eine familienähnliche Atmosphäre, was vor allem einen liebevollen, herzlichen Umgang mit den Kindern beinhaltet. Um dem Bedürfnis der Kinder nach Bewegung angemessen begegnen zu können, bemühe ich mich, den natürlichen Bewegungsdrang der Kinder zu unterstützen. Die Kinder sollen nicht zum Stillsitzen angehalten werden, sondern körperlich ausgelastet sein. Deshalb bemühe ich mich möglichst oft auf dem Spielplatz an der frischen Luft zu spielen und Ausflüge zu machen. 

 

  • Gruppenalltag

 

Im freien Spiel finden Kinder eine Lernform, die ihrer Entwicklung angemessen ist. Spielend lernen bedeutet, dass die Kinder die Möglichkeit haben, Spielthema, Spielort, Spieltempo und Spielführung weitestgehend alleine zu bestimmen. Ich gebe Anleitung und Hilfe, wenn sie benötigt ist. Ich  achte darauf, im Spiel die Selbstständigkeit und Eigenständigkeit der Kinder zu fördern. In Rollen- und Bewegungsspielen werden Erwachsene und Kinder nachgeahmt, z. B. beim Essen kochen, telefonieren, einkaufen. Dabei schlüpfen die Kinder in die Rolle von Vater, Mutter, Feuerwehrmann oder Geschwistern, z. B. beim Baby spielen. Sprachfähigkeit und motorische Geschicklichkeit werden in der Gruppe genauso gefördert wie Ideenreichtum, Fantasie und Kreativität im Denken und Handeln. Voraussetzung für solches freies Spiel sind neben den Räumlichkeiten auch geeignete Materialien und Spielzeug, z. B. Decken, Tücher, Kisten u. a.